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Menelzhofen

Mit rund 150 Katholiken ist Menelzhofen die kleinste Kirchengemeinde in der Seelsorgeeinheit. Doch die Menelzhofener haben nicht nur eine schöne Kirche, die 2014/2015 frisch renoviert wurde, sondern durchaus auch ein aktives Gemeindeleben. Ein Höhepunkt ist das Margretenfest im Juli.

 

Die Anfänge der Pfarrei St. Margareta in Menelzhofen reichen bis ins Jahr 1278 zurück. In einem Schutzbrief für die Benediktinerabtei Isny, der von Papst Nikolaus III. ausgestellt wurde, wird diese Pfarrei bereits erwähnt. Schon damals muss die Steuerkraft – und damit auch die Bevölkerung des Ortes – „bescheiden“ gewesen sein.

 

Im Ort Menelzhofen gab bis zur Säkularisierung 1802 ausschließlich Klostergüter der Abtei Isny. 1467 wurden Ort und Pfarrei vertraglich in den Herrschaftsbereich der Isnyer Benediktinerabtei inkorporiert. Das Kloster übernahm den Unterhalt der Kirche und die Versorgung der Geistlichen.

Von 1660 bis 1812 wirkten ausschließlich Mönche der Abtei Isny als Seelsorger in der Pfarrei Menelzhofen. Oftmals, so wird berichtet, war auch der Abt persönlich hier tätig.

Menelzhofen | St. Margareta